Nachhaltige Beschaffung

Wir setzen beim Einkauf und der Wahl unserer Partner auf Nachhaltigkeit

Die BEKB blickt in Sachen Nachhaltigkeit über den eigenen Tellerrand hinaus. Denn unser Ziel ist es, die negativen Folgen unserer Geschäftstätigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette so gering wie möglich zu halten. 

Deshalb entscheiden wir beim Einkauf von Produkten und Dienstleistungen sowie bei der Auswahl unserer Lieferanten auch nach nachhaltigen Kriterien. Indem wir beispielsweise lokale Unternehmen bevorzugen, verkürzen wir die Transportwege und tragen zur Stärkung der regionalen Wirtschaft bei.

Lieferantenkodex der BEKB

Die BEKB erwartet von ihren Lieferanten und deren Subunternehmern und Zulieferern, dass sie ethische, soziale und ökologische Standards einhalten und verantwortungsbewusst wirtschaften.

Diese Standards haben wir im Lieferantenkodex festgehalten. Dazu gehören unter anderem:

  • Die Einhaltung des geltenden Rechts sowie der Verzicht auf unlautere Wettbewerbspraktiken wie Kartellbildung und Null-Toleranz bei Korruption und Geldwäscherei.
  • Faire Arbeitszeiten und faire Löhne für alle Angestellten sowie Null-Toleranz gegenüber Diskriminierung jeglicher Art, Kinder-, Zwangs- und Schwarzarbeit.
  • Sparsamer und nachhaltiger Umgang mit Ressourcen, Reduzierung der eigenen Emissionen und sorgfältiger Umgang mit Gefahrenstoffen.

Stellen wir Verstösse gegen den Lieferantenkodex fest, müssen die Lieferanten diese innerhalb einer angemessenen Frist beheben. Geschieht dies nicht oder handelt es sich um einen schwerwiegenden Verstoss, behalten wir uns vor, den Vertrag vorzeitig zu kündigen.

Lieferantenkodex herunterladen(PDF, 99.2 KB)

Die nachhaltigen Beschaffungskriterien der BEKB

Hauptvoraussetzung jeder Beschaffung ist eine sorgfältige Bedarfsprüfung – insbesondere, ob der Bedarf zwingend eine Neuanschaffung erfordert oder ob ressourcenschonende Alternativen wie Reparatur, Wiederverwendung oder Miet- bzw. Leasing-Modelle in Betracht kommen.
Sowohl bei den eingekauften Produkten als auch bei der Auswahl der Unternehmen und Personen, von denen wir Güter und Dienstleistungen beziehen, achten wir gezielt auf Nachhaltigkeitsaspekte.

Dazu haben wir für unsere Beschaffungen eine Reihe von Kriterien definiert. Lieferanten, die diese Kriterien erfüllen, werden bei der Auftragsvergabe bevorzugt. 

 

Verbindliche Kriterien

Lieferantenkodex: Die Einhaltung des Lieferantenkodex ist für Auftragsvergaben verbindlich. Die Standards gelten für die gesamte Lieferkette und sollen die Lieferanten für Nachhaltigkeitsaspekte sensibilisieren und dazu anregen, allfällige Lücken zu schliessen.

Eingesetzte Materialien: Bei Papier, Drucksachen und Holz erwarten wir gültige FSC- oder PEFC-Zertifikate und den Verzicht auf Tropenholz.

Ressourcenverbrauch im Betrieb: Wir beschaffen nur neue Maschinen und Fahrzeuge der besten Energieeffizienzklasse.

Die verbindlichen Kriterien sind bei Beschaffungen zwingend einzuhalten.

Soll-Kriterien

Soll-Kriterien sind nicht verpflichtend, aber ihre Einhaltung verbessert die Chancen bei der Auftragsvergabe. Unter anderem achten wir auf folgende Punkte:

  • Lieferanten aus der Region («Swiss made» bei Materialeinkauf, Herstellung und Vertrieb)
  • Möglichst geringer Ressourcenverbrauch bei Herstellung, Verpackung und Transport
  • Möglichst geringer Einsatz von umwelt- oder gesundheitsschädlichen Stoffen
  • Eine hohe Rezyklierbarkeit der Produkte (Kreislaufwirtschaft)
  • Gleichstellung und Chancengleichheit für alle Mitarbeitenden im Betrieb
  • Betriebe mit Ausbildungs- und Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung oder sozial benachteiligte Menschen

Nachhaltige Umgestaltung von Filialen in Zusammenarbeit mit lokalen KMU

Die Modernisierung von über 50 Standorten der BEKB ist ein Beispiel für die nachhaltige Ausrichtung der BEKB. Anstatt das gesamte Projekt an einen Generalunternehmer zu vergeben, haben wir bei der Modernisierung der Standorte jeweils mit lokalen KMU zusammengearbeitet und damit die lokale Wirtschaft unterstützt.

Um bei der Modernisierung möglichst wenig Abfall zu produzieren, haben wir weitere Massnahmen ergriffen. Nicht mehr benötigte Bauteile wurden so aufbereitet, dass sie an anderer Stelle wiederverwendet werden konnten, ausgemusterte Büromöbel gaben wir an soziale Institutionen zum Weiterverkauf ab.

Kundengeschenke mit echtem Mehrwert

Mit Geschenken wollen wir unseren Kundinnen und Kunden eine echte Freude machen. Deshalb verzichten wir bei unseren Kundengeschenken weitgehend auf Streuwaren und wählen stattdessen hochwertige und langlebige Produkte.

Zudem legen wir Wert darauf, dass die Geschenke möglichst in der Region und von einem Betrieb mit fairen und inklusiven Arbeitsbedingungen hergestellt werden. Ein Beispiel dafür sind die beliebten Holzkässeli und Holzbausteine aus dem Atelier Passage.

«Bei Beschaffungen achten wir gezielt auf Nachhaltigkeitsaspekte»

Thomas Lago, Leiter Vendor Management

Unsere Standards gelten nicht nur intern, sondern auch für unsere Partner und Lieferanten. So erfüllen wir unseren Anspruch auf mehr Nachhaltigkeit ganzheitlich.

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