Geschichte

Eine Firmengeschichte mit Höhen und Tiefen

Die BEKB hat seit ihrer Gründung im Jahr 1834 immer wieder eine Vorreiterrolle übernommen. In den vergangenen über 180 Jahren durchlebte sie Auf und Abs und hat sich stetig weiterentwickelt. Und dank einer verantwortungsvollen Geschäftspolitik ist die BEKB heute nachhaltig erfolgreich unterwegs.

Eine Brücke von Gestern ins Heute

Hauptsitz in Bern seit 1906
Hauptsitz in Bern seit 1906

Die Annahme der Verfassung am 31. Juli 1831 brachte den Bürgern politische Rechte und verfassungsmässige Freiheitsrechte. Zu diesen gehörte die Handels- und Gewerbefreiheit. So konnte sich das freie Unternehmertum entfalten, welchem wir unseren beachtlichen Wohlstand verdanken. Damit sich die initiativen Leute in Handel und Gewerbe betätigen konnten, brauchte es eine Bank, welche die für die Finanzierung der Betriebe erforderlichen Mittel zur Verfügung stellte. Die Kantonalbank von Bern wurde 1834 – als erste Kantonalbank – genau zu diesem Zweck gegründet.

Jahr Meilensteine
1834 Die Kantonalbank von Bern öffnet an der Brunngasse ihre Schalter.
1846 Gründung der Hypothekarkasse des Kantons Bern.
1858 Die Kantonalbank von Bern eröffnet die ersten drei Niederlassungen in St. Imier, Burgdorf und Biel.
1882 Der Bundesrat erteilt der Kantonalbank das Recht Banknoten herauszugeben.
1906 Die Kantonalbank von Bern beteiligt sich massgeblich an der Finanzierung der Berner Alpenbahn-Gesellschaft Bern-Lötschberg-Simplon (BLS). Damit trägt sie wesentlich zum Zustandekommen des bernischen Eisenbahnnetzes bei.
1938 Mehrere Kantonalbanken gründen auf Initiative der Berner eine Reisecheckzentrale.
1958 Die Bilanzsumme der Kantonalbank von Bern übersteigt erstmals die Milliardengrenze.
1979 Nach der Gründung des Kantons Jura werden vier Niederlassungen der neu gegründeten jurassischen Kantonalbank übertragen.
1988 Der Grosse Rat des Kantons Bern beschliesst mit 136 zu 0 Stimmen den Zusammenschluss der Kantonalbank von Bern mit der Hypothekarkasse des Kantons Bern. Die aus der Fusion entstandene Berner Kantonalbank nimmt 1991 ihre Tätigkeit auf.
1991 Die aus der Fusion von der Kantonalbank von Bern und der Hypothekarkasse des Kantons Bern entstandene Berner Kantonalbank nimmt ihre Geschäftstätigkeit auf.
Wegen der Immobilienkrise und notleidenden Ausleihungen wird eine Neuausrichtung der Geschäfts- und Kreditpolitik eingeleitet.
1993 Trennung zwischen der gesunden Bank und der neu gegründeten Dezennium-Finanz AG (DFAG). Aktiven, die nicht der Geschäfts- und Kreditpolitik der Berner Kantonalbank entsprechen, werden in die DFAG überführt. Der Kanton unterstützt die Sanierung der Berner Kantonalbank in den folgenden Jahren mit insgesamt 1,45 Milliarden Franken.
1994 Erstmals bedient die Berner Kantonalbank ihre Kundschaft mit zwei mobilen Bankstellen.
1997 Die BEKB publiziert als erste Kantonalbank ein Energieleitbild. Inzwischen wurde dieses zu einem Nachhaltigkeitsleitbild weiterentwickelt und bildet die Basis für unser Engagement im Bereich Nachhaltigkeit.
1998 Per 1. Januar wird die BEKB als erste Kantonalbank der Schweiz in eine private Aktiengesellschaft nach Art. 620 Obligationenrecht umgewandelt.  Die Aktienmehrheit des Kantons Bern wird in den folgenden Jahren schrittweise auf 51,5 Prozent reduziert.
1999 Fünf Jahre nach der Auflösung der Solothurner Kantonalbank eröffnet die BEKB an der Hauptgasse 14 in Solothurn den ersten ausserkantonalen Standort.
2000 Als erste privatrechtlich organisierte Kantonalbank lässt die BEKB ihre Namenaktien an der SWX Swiss Exchange Zürich  kotieren.
Die BEKB lanciert mit www.trade-net.ch eine Online-Handelsplattform für private Anlegerinnen und Anleger.
Die Bank zählt über 25'000 Aktionärinnen und Aktionäre.
2005 Aufgrund eines Entscheides des Grossen Rates wird in einem ersten Schritt die Staatsgarantie auf Spargelder bis 100'000 Franken je Kunde und auf Obligationenanleihen reduziert. Der definitive Wegfall erfolgte Ende 2012.
2007 Die Bank gehört erstmals zu den zehn schweizerischen Gesellschaften mit dem breitesten Kreis an Miteigentümerinnen und Miteigentümern.
2012 Die BEKB zählt über 65'000 Aktionärinnen und Aktionäre und erreicht eine Bilanzsumme von über 26 Milliarden Franken. Die BEKB hat dem Kanton seit der Umwandlung zur Aktiengesellschaft 1997 bis Ende 2012 insgesamt 1,7 Milliarden Franken an Dividenden, Steuern und weiteren Entschädigungen überwiesen – übrigens mehr als der Kanton rund zwanzig Jahre zuvor in die Bank investiert hat.
2013 Die BEKB schüttet insgesamt fast 100 Millionen Franken an Dividenden aus, nachdem das Zehnjahresziel von 2003 bis 2012 um über 25 Prozent übertroffen worden ist. Mehr als die Hälfte davon fliesst an den Kanton Bern. Die langjährigen Mitarbeitenden erhalten eine Nachhaltigkeitsprämie.
2015 Erstmals steht eine Frau an der Spitze der BEKB: Antoinette Hunziker-Ebneter wird an der Generalversammlung im Mai zur Präsidentin der BEKB gewählt.

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