Arbeiten und Karriere

«Diese Nähe ist etwas Besonderes»

In Ins kennt man sich. Genau das schätzt Davide Avato an seinem Beruf als Finanzcoach bei der BEKB. Die Nähe zu den Menschen und die Verbundenheit mit dem Dorf prägen seinen Alltag.

Wenn man Davide Avato begegnet, merkt man schnell: Hier ist jemand angekommen. Im Beruf, im Leben und im Dorf. Der 24-Jährige arbeitet als Finanzcoach bei der BEKB in Ins, einem kleinen Ort zwischen Bielersee und Seeland. Wer ihn dort trifft, spürt seine Begeisterung für den Beruf und für die Menschen, mit denen er täglich zu tun hat.
«Ich mag den Kontakt zu den Kundinnen und Kunden. Man lernt so viel von ihnen», sagt er und lächelt. In einem Ort wie Ins, wo man sich kennt, entstehen Gespräche, die weit über Finanzen hinausgehen. «Wenn jemand vor der Tür steht, obwohl die Filiale gerade geschlossen ist, helfen wir trotzdem. Man kennt sich, man ist per Du. Das gehört einfach dazu.»

Vom Stromerkind zum Finanzcoach

Dass Davide Avato einmal bei einer Bank arbeiten würde, war nicht geplant. «Ich war nie der Beste in Mathe», sagt er und lacht. In seiner Familie arbeiten viele als Elektriker, auch sein Vater ist Handwerker. Eigentlich war der Weg vorgegeben. Doch dann kam seine Mutter und hatte eine andere Idee: «Sie hat mich motiviert, mich bei der BEKB zu bewerben. Ich dachte, ich versuche es einfach – und es hat funktioniert.»

Seine Banklehre absolvierte er in Lyss. Während der Lehre lernte er verschiedene Standorte kennen, von grösseren Filialen bis zum Backoffice in Bern-Liebefeld. «Am besten gefallen hat mir aber immer der Ort, wo man die Leute kennt. Wo man Zeit für Gespräche hat und nah an Kundinnen und Kunden ist.»

Karriere mit Rückhalt

Nach der Lehre wechselte Davide Avato in die BEKB-Filiale nach Biel und arbeitete eineinhalb Jahre lang als Finanzcoach Basis an der Front. Danach ergab sich die Möglichkeit, in Ins zu arbeiten. Genau dort, wo er sich zu Hause fühlt. «Ich wollte mich ins Dorfleben integrieren. Deshalb bin ich nach Ins gezogen.»

Dass er heute Finanzcoach ist, verdankt er unter anderem der Unterstützung der BEKB. «Ich war damals 19 Jahre alt, als ich die Chance bekam, mich weiterzubilden. Die BEKB hat 80 Prozent der Ausbildungskosten übernommen. Das war enorm wertvoll für mich.» Die Ausbildung zum Bankwirtschafter an der höheren Fachschule absolvierte er neben einem 100-Prozent-Pensum. «Ich hatte am Dienstag- und Donnerstagabend sowie manchmal am Samstag Schule. Das war streng, aber ich wollte es so. Die BEKB war sehr flexibel und hätte mir ein Teilzeitpensum angeboten, aber ich wollte gar nicht reduzieren.»

Diese Unterstützung hat ihn geprägt. «Ich bin der BEKB sehr dankbar. Das motiviert mich, mit guter Arbeit und Engagement etwas zurückzugeben. Ich möchte noch lange bleiben.»

 

Bei uns bleibst du nicht stehen

Bei der BEKB wachsen nicht nur Ideen, sondern auch Menschen. Lernende, Studierende, Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger sowie Mitarbeitende profitieren von individueller Förderung, Entwicklungsdialogen und praxisnahen Weiterbildungen. Wir lernen, wachsen und gestalten gemeinsam.

Deine Entwicklungsmöglichkeiten

Finanzcoach mit Herz und Verantwortung

Heute betreut Davide Avato ein eigenes Kundenportfolio mit Themen rund um Finanzierung, Vorsorge, Anlegen und Sparen. Zusätzlich ist er im Team die Ansprechperson für das Thema Anlagen. «Ich bekomme intern von den Fachspezialistinnen und Fachspezialisten die neuesten Informationen zu Marktentwicklungen, neuen Zielen oder Gesetzesänderungen und gebe sie an mein Team weiter.»

Das Team in Ins besteht aus sechs Personen. «Ich bin der Einzige, der 100 Prozent arbeitet», sagt er schmunzelnd. «Ich sehe keinen Grund, weniger zu arbeiten. Ich mache meinen Job einfach zu gern.»

Dass die Filiale klein ist, empfindet er als Vorteil. «Hier ist nichts anonym. Wir sind offen für alle, Termine sind möglich, aber viele kommen auch einfach spontan vorbei.»

 

Wenn Beratung an der Buvette passiert

Davide Avato ist nicht nur Bankberater, sondern auch Fussballer beim FC Ins. Manchmal verschwimmen diese Rollen: «Einmal war in der Buvette ein Fest, und ich habe dort beim Bier zwei, oder drei neue Geschäftsbeziehungen eröffnet», erzählt er lachend. «Eine Hypothek wurde verlängert, ein Konto wurde eröffnet. Am Montag hatte ich dann richtig viel zu tun.»

Für ihn ist das typisch für das Leben in einem kleinen Ort. «Man trifft die Leute überall: in der Beiz, im Verein, auf der Strasse. Diese Nähe ist etwas Besonderes. Man redet miteinander und vertraut sich. Genau das macht meinen Job so spannend.»

Stolz, Teil der BEKB zu sein

Sein Lieblingsmoment bei der BEKB? Da muss Davide Avato nicht lange überlegen: der Weihnachtsmarkt in Ins. «Wir stehen dort in der BEKB-Jacke, schenken Kaffee aus und haben Guetsli vom Beck dabei. Die Leute kommen vorbei, wir plaudern, lachen und es entstehen wunderbare Gespräche. Ich bin jedes Mal stolz, wenn ich dort stehe und die BEKB vertrete.»

Auch beim Gewerbeverein engagiert sich die Filiale regelmässig. «Viele im Dorf schätzen, was wir machen. Man merkt, dass die Leute Vertrauen haben, und das ist das Schönste an meinem Beruf.»

Was Davide Avato an der BEKB als Arbeitgeberin besonders schätzt, ist die Förderung junger Talente. «Die BEKB gibt einem viele Möglichkeiten, sich zu entwickeln. Sie erkennt Potenzial und unterstützt aktiv. Das ist nicht selbstverständlich.» Auch die Benefits gefallen ihm. Das Angebot, zwei zusätzliche Ferienwochen zu kaufen, hat er zum Beispiel schon genutzt für Reisen. «Und während der Lehre war auch das GA für 500 Franken im Jahr super.»

Nach sieben Jahren und drei Monaten bei der BEKB zieht Davide Avato eine klare Bilanz: «Ich bin dort, wo ich sein will.» In Ins hat er Arbeit, Heimat und Sinn gefunden. «Hier kennt man sich. Man hilft einander. Das gilt für das Dorf und auch für die BEKB.»

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