Die BEKB als Arbeitgeberin

Die BEKB engagiert sich für eine offene und transparente Unternehmenskultur. Ihre Geschäftspolitik ist langfristig ausgerichtet und hat zum Ziel, sichere Arbeitsplätze in einem erfolgreichen Unternehmen zu bieten. Sie nimmt ihre soziale Verantwortung wahr und bietet attraktive Arbeitsbedingungen in einem erfolgreichen Unternehmen.

Personalpolitik und -bestand

Die Bank motiviert ihre Mitarbeitenden durch

  • eine zielorientierte Führung und durch Personalentwicklungsmassnahmen auf allen Stufen, insbesondere durch Aus- und Weiterbildung
  • Fachchecks
  • optimalen Personaleinsatz
  • sowie eine offene Informationspolitik.

Sie fördert unternehmerisches Denken und Handeln durch möglichst weitgehende Delegation und Mitwirkung.

Die Mitarbeiterzufriedenheit wird periodisch erhoben, wobei sich in den Umfragen wiederholt überdurchschnittliche Werte ergaben und die Identifikation mit der Strategie der Bank Spitzenwerte erzielte. Die gesundheitsbedingten Absenzen sind fur den Bankensektor unterdurchschnittlich.

Der Personalbestand inklusive Aushilfen liegt bei rund über 1 200. Gut ein Drittel aller Mitarbeitenden hat ein Teilzeitpensum, Tendenz leicht steigend.

Aus- und Weiterbildung

Die BEKB ist eine bedeutende Anbieterin von Ausbildungsplätzen im Wirtschaftsraum Bern. Keine andere bernische Bank bildet ähnlich viele Lernende aus.

  • Ende 2014 standen 123 Lernende, Hochschulabsolventen und Quereinsteiger in Ausbildung.
  • 30 Lehrabgänger (88 Prozent) konnten eine Funktion innerhalb der BEKB übernehmen, einige von ihnen besuchen neben ihrem Teilzeitpensum die Berufsmittelschule oder absolvieren einen Stage im anderssprachigen Kantonsteil.
  • Ende 2014 gehörten 23 Mitarbeitende dem Einstiegsprogramm an, in welchem Studienabsolventinnen und -absolventen sowie junge Berufsleute auf die Übernahme einer Verkaufs-, Spezialisten- oder Führungsfunktion vorbereitet werden.

Fachchecks sichern Qualität

Wer nach der Ausbildung im Unternehmen bleibt oder über einen Quereinstieg zur Bank kommt, hat zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten:

  • Im Ausbildungszentrum in Bern-Liebefeld bietet die BEKB Seminare an  zu bankspezifischen Themen und zur Verbesserung der Methoden, Führungs, Persönlichkeits- und Sprachkompetenzen. Diese Kurse werden auch von Teilnehmenden anderer Kantonalbanken besucht.
  • Die Fachkenntnisse der Kundenberaterinnen und Kundenberater der BEKB werden regelmässig getestet, damit die Beratungs- und Servicequalität auf hohem Niveau bleibt.
  • Komplexe Anlageprodukte dürfen nur durch lizenzierte Vermögensberater verkauft werden.
  • Die interne Ausbildung wird ergänzt durch externe Ausbildungslehrgänge in den Bereichen Bank und Finanz, Betriebswirtschaft und Projektleitung.
  • Die rund über 1 200 Mitarbeitenden nahmen 2014 durchschnittlich 4,6 Tage interne Ausbildungsangebote in Anspruch.

Entwicklung und Diversität

Zusätzlich zu den gängigen Personalprozessen wie die jährlichen Zielvereinbarungen und Leistungsbeurteilungen hat die BEKB 1995 einen Personalentwicklungsprozess (PEP) etabliert. Damit identifiziert und fördert sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Potenzial für anspruchsvolle Fach- und Führungsfunktionen haben. Im Mehrjahresdurchschnitt werden 8 bis 10 Prozent der Mitarbeitenden dank PEP auf eine konkrete Zielstelle hin entwickelt.

Frauenanteil wurde erhöht

Die BEKB fördert die Diversität ihrer Mitarbeitenden. Es ist das Ziel der Bank, den Frauenanteil im Kader, speziell in Führungsfunktionen, mittelfristig anzuheben. Der Anteil Frauen in der Gesamtbank liegt unverändert bei 45 Prozent, deren Anteil im Kader liegt zurzeit bei 28,4 Prozent. Ihr Anteil im oberen Kader, bei den Mitarbeiterinnen mit Prokura und Vollunterschrift, konnte seit 2009 jedes Jahr um einen Prozentpunkt gesteigert werden und liegt per Ende 2014 nun bei 14 Prozent. Die BEKB fördert als familienfreundliches Unternehmen Teilzeitarbeit und Jobsharing und ist seit 2008 Mitglied bei profawo – ehemals Childcare Service, einem professionellen Ansprechpartner für sämtliche Fragen der familienexternen Kinderbetreuung.

Zweisprachigkeit ist bereichernd

Die Altersstruktur ist im Vergleich zum Vorjahr praktisch unverändert und zeigt weiterhin eine gleichmässige Verteilung der Altersgruppen. Das Verhältnis zwischen erfahrenen Mitarbeitenden einerseits sowie Nachwuchskräften und Neuanstellungen andrerseits ist ausgewogen. Die Kultur der BEKB wird auch durch die zwei Sprachräume im Einzugsgebiet bereichert. Die Niederlassungen in Biel fördern die Zweisprachigkeit konsequent und haben dafür die Auszeichnung «Label du Bilinguisme» erhalten.

Lohnpolitik

Die BEKB engagiert sich seit vielen Jahren für eine faire und massvolle Lohnpolitik. So wurde bereits 2006 in den Corporate-Governance-Grundsätzen festgelegt, dass die höchste Gesamtentschädigung maximal das Zwanzigfache der tiefsten Gesamtentschädigung betragen darf.

  • Die Entlöhnung orientiert sich am Grundsatz «gleicher Lohn für Frau und Mann in denselben Funktionen».
  • Sie umfasst neben der fixen Entschädigung drei verschiedene variable Elemente:
    •  eine Nachhaltigkeitsprämie, eine langfristig ausgerichtetete Entschädigungskomponente, welche allen Mitarbeitenden zugute kommt, die seit mindestens fünf Jahren bei der BEKB tätig sind – sofern die entsprechenden Zehnjahresziele erreicht werden
    •  ein Aktienbezugsprogramm, mit dem alle fest angestellten Mitarbeitenden nach zwei Jahren Tätigkeit für die Bank eine limitierte Anzahl Aktien zu einem stark vergünstigten Preis beziehen können und diese während mindestens fünf Jahren halten müssen; das Programm wird rege genutzt, Ende 2014 hielten die Mitarbeitenden über vier Prozent des gesamten Aktienkapitals
    • eine variable Entschädigung, welche rund ein Viertel der Mitarbeitenden erhalten; sie orientiert sich am Gesamtergebnis der Bank, am Ergebnis des Führungsbereichs sowie an der individuellen Leistung.

Diese Lohnpolitik entspricht der langfristigen Ausrichtung der BEKB: Sie stellt auf diese Weise sicher, dass keine falschen Anreize gesetzt werden. Mitarbeitende und Kader sollen im langfristigen Interesse der Kundinnen und Kunden sowie der Bank handeln.