Stabiler Immobilienmarkt trotz globaler Unsicherheiten
Die globalen Unsicherheiten bleiben hoch, dennoch zeigt sich der Immobilienmarkt in der Schweiz weiterhin stabil. Die Wahrnehmung der Schweiz als sicherer und verlässlicher Standort prägt die Entwicklung, und im Frühjahr 2026 steigt die Zahlungsbereitschaft für Wohneigentum im Kanton Bern und schweizweit weiter an. Auch in Solothurn entwickeln sich die Preise stabil bis steigend. Geopolitische Spannungen verstärken Inflationsängste, während die Nachfrage nach dem Schweizer Franken die Teuerung teilweise dämpfen kann.
Der Aufwertungsdruck auf den Schweizer Franken stellt für exportorientierte Unternehmen eine Herausforderung dar, verbilligt jedoch Importgüter und gleicht damit einen Teil der erwarteten Preisanstiege aus. Vor diesem Hintergrund hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) im März 2026 entschieden, vorerst an ihrem Nullzinskurs festzuhalten, was die Attraktivität von Wohneigentum und Renditeliegenschaften stärkt.
Die Finanzierungskosten für Wohneigentum bleiben insgesamt auf einem tiefen Niveau. Kurzfristige Zinsen verharren tief, während bei langfristigen Zinssätzen gewisse Anstiege möglich sind. Dennoch bleibt die Finanzierung insgesamt günstig, sofern ausreichend Eigenkapital vorhanden ist und die Tragbarkeit gegeben ist.
Die Nachfrage wird von Wirtschaft und Arbeitsmarkt geprägt. Die Schweiz und der Kanton Bern bleiben im europäischen Vergleich attraktiv. Solange keine Rezession eintritt und die Zinsen tief bleiben, dürfte sich der Immobilienmarkt weiterhin positiv entwickeln.
BEKB-Immobilienbarometer: Frühlingsausgabe 2026(PDF, 1.2 MB)
BEKB-Immobilienbarometer: Unsere bisherigen PublikationenErfahren Sie noch mehr über den Berner Immobilienmarkt. Herbstausgabe 2025(PDF, 1.1 MB)
|