Wohnen

Der Traum vom Eigenheim und die Tragbarkeit

Ein Häuschen im Grünen, eine stilvolle Altbauwohnung oder ein Chalet in den Bergen – viele Familien träumen von Wohneigentum. Ist das Wunschobjekt erst einmal gefunden, stellt sich bald einmal die Frage, ob die finanziellen Verhältnisse für den Kauf ausreichen. Um dies zu berechnen, gibt es die Tragbarkeitsrechnung. Doch was hat es damit auf sich?

Die BEKB und andere Banken berechnen die Tragbarkeit mit einem kalkulatorischen Zinssatz von 5 Prozent. Dies, obwohl die Festhypotheken momentan zum Teil unter 1 Prozent liegen. Woran liegt das?

Wohneigentum ist etwas Langfristiges. Mit dem Kauf eines Eigenheims investiert man in die Zukunft. Für die meisten Menschen ist ein solcher Schritt etwas Einmaliges, der gut überlegt sein will. Mit der Tragbarkeitsrechnung und dem kalkulatorischen Zinssatz von 5 Prozent wird sichergestellt, dass die Tragbarkeit einer Immobilienfinanzierung nachhaltig gewährleistet ist. Wer eine Hypothek aufnimmt, soll also seinen Verpflichtungen auch bei steigenden Zinsen und in Hochzinsphasen nachkommen können. So wird sichergestellt, dass zukünftige Wohneigentümerinnen und -eigentümer längerfristig Freude am Wohneigentum haben können.

Möchten Sie wissen, ob Sie sich Ihr Wunschobjekt leisten können? Der Hypothekenrechner der BEKB liefert einen schnellen Überblick, ob die Tragbarkeit gewährleistet und eine Finanzierung möglich ist.

Wie können sich zukünftige Wohneigentümerinnen und -eigentümer den Traum ihres Eigenheims verwirklichen?

Eine frühzeitige Planung des Kaufs ist wichtig. Im persönlichen Beratungsgespräch nimmt der BEKB Finanzcoach die Bedürfnisse und Wünsche der zukünftigen Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer auf. Falls das monatliche Einkommen nicht ausreicht, um die Tragbarkeit sicherzustellen, gibt es zwei Möglichkeiten. Einerseits kann man mehr Eigenmittel einbringen: Diese müssen entweder im Vorfeld angespart werden, oder man kann sich von der Familie unterstützen lassen – zum Beispiel mit einem zinslosen Darlehen oder einem Erbvorbezug. Andererseits ist es möglich, Kapital aus der persönlichen Vorsorge einzusetzen. Wenn dieses Kapital aber nicht zurückbezahlt wird, hat es Leistungsreduktionen bei der Pensionierung und je nach Pensionskasse auch bei Tod und Invalidität zur Folge.

Trotz sorgfältiger Planung kann sich die persönliche Situation verändern. Wie sichern sich Wohneigentümerinnen und -eigentümer am besten gegen Einkommenslücken und andere Risiken ab?

Arbeitslosigkeit, Scheidung, Krankheit oder ein Unfall: Viele Vorfälle können die persönliche Einkommenssituation verändern. Es ist deshalb wichtig, dass man über Risiken spricht und sich gegen Einkommenslücken wappnet. Damit Wohneigentümerinnen und -eigentümer ruhig schlafen können, bietet die BEKB eine kostenlose Vorsorgeberatung rund ums Eigenheim an. Je nach persönlicher Situation – beispielsweise bei Ehepaaren oder bei knapper Tragbarkeit – kann auch eine Absicherung etwa für Invalidität sinnvoll sein. In einem persönlichen Beratungsgespräch überprüft der BEKB Finanzcoach die individuelle Situation mit bestehenden Versicherungen und schlägt passende Absicherungsvarianten vor.

Gerne stehen wir Ihnen bei allen Ihren Fragen rund ums Eigenheim zur Seite. Vereinbaren Sie hierfür einen Beratungstermin bei uns.

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Drei Fachbegriffe kurz erklärt

Kalkulatorischer Zinssatz
Mit dem kalkulatorischen Zinssatz berechnen die Banken die Tragbarkeit einer Hypothekarfinanzierung. Der Zinssatz entspricht einem langfristigen Mittelwert, um die Finanzierung auch in einer Hochzinsphase sicherzustellen.

Tragbarkeitsrechnung
Mit der Tragbarkeitsrechnung wird berechnet, ob eine Immobilienfinanzierung tragbar ist oder nicht.

Tragbarkeit
Die Tragbarkeit gilt als gewährleistet, wenn das Verhältnis der Ausgaben für die Liegenschaft (Zinsen, Amortisationen, Nebenkosten) zum Einkommen (Lohn, Rente, Alimente usw.) ein Drittel nicht übersteigt.

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