Anlegen

Investieren für Anfänger – Schritt für Schritt zum Erfolg

Geld anlegen scheint auf den ersten Blick viel komplizierter, als es tatsächlich ist. Auch Anfängerinnen und Anfänger können mit dem richtigen Plan langfristig erfolgreich investieren. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ohne Expertenwissen und schon mit kleinen Beträgen durchstarten. 

Die Finanzmärkte wirken häufig wie ein Buch mit sieben Siegeln. Wie findet man unter den unendlich vielen Möglichkeiten nur die Richtige, ohne ein unnötiges Risiko einzugehen? Aber: Geld anlegen ist keine Hexerei. Wer über einen langen Zeitraum hinweg konsequent investiert bleibt und an seiner Anlagestrategie festhält, kann sein Geld nachhaltig mehren.  

So gewannen beispielsweise Investitionen in Aktien in den vergangenen Jahrzehnten stark an Wert. Wer sein Geld hingegen auf dem Konto hatte, konnte sein Geld nicht vor der Inflation schützen und musste im selben Zeitraum einen Kaufkraftverlust hinnehmen. 

 

Starke Performance von Aktien im Vergleich mit anderen Geldanlagen zwischen 1990 und 2023

BEKB, Asset Management

Am besten gehen Sie beim Investieren Schritt für Schritt vor. Mit der Beantwortung der folgenden 6 Fragen legen Sie den Grundstein für Ihren erfolgreichen Vermögensaufbau. Dafür brauchen Sie weder spezialisiertes Know-how noch ein grosses Startkapital.

1. Was sind meine Ziele?

Fragen Sie sich zunächst: «Was will ich mit meiner Geldanlage erreichen?» Das kann ein Hauskauf oder eine Weltreise sein. Vielleicht möchten Sie sich auch den Traum von der Selbstständigkeit erfüllen oder die Altersvorsorge verbessern. Denn, erst wenn Sie wissen, wohin die Reise gehen soll, können Sie die Route planen. Ihr BEKB-Finanzcoach unterstützt Sie dabei, den besten Weg zu finden, damit Sie Ihre Sparziele erreichen. Zum Beispiel durch das Anlegen Ihrer Säule-3a-Gelder in einem Vorsorgefonds.

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2. Wie lange will ich investiert bleiben?

Als Nächstes stellt sich die Frage, in welchem Zeitraum Sie Ihr Ziel erreichen wollen. Oder andersrum: Wie lange können und wollen Sie auf das investierte Geld verzichten? 

Je nach Produkt und Anlagestrategie empfiehlt sich eine Mindestanlagedauer. Eine einfache Grundregel ist: je grösser das Risiko einer Anlage, desto länger sollte der Anlagehorizont sein. So ist es bei Aktien beispielsweise sinnvoll, mit einem eher längeren Anlagehorizont zu planen. Denn kurzfristig können die Kurse stark schwanken, auf Dauer erholen sie sich aber meist wieder. Mit einem längeren Horizont ist Ihr Risiko geringer, dass Sie zu einem schlechten Zeitpunkt verkaufen müssen, weil Sie das Geld anderweitig brauchen. 

Eine wichtige Rolle spielt auch, wie lange Ihr Geld gebunden ist. Gewisse Anlageklassen haben feste Laufzeiten. Vor Ablauf der jeweiligen Laufzeit, ist ein Verkauf der Anlagen nicht ohne weiteres möglich. Aktien können Sie dagegen jederzeit flexibel handeln. Das gibt Ihnen mehr Handlungsspielraum, sollten sich Ihre Ziele doch einmal ändern.  

Tipp: Definieren Sie eine möglichst klare Anlagestrategie. Das hilft, bei Marktschwankungen Ruhe zu bewahren und die eigene Strategie konsequent weiterzuverfolgen. 

3. Ab welchem Betrag lohnt sich das Investieren für mich?

Dass sich Investieren nur mit viel Geld lohnt, ist ein Mythos. Auch mit einem kleinen Budget können Sie langfristig Vermögen aufbauen. Zudem kann es von Vorteil sein, regelmässig kleinere Beträge anzulegen als eine grosse Summe aufs Mal. Dadurch können Sie früher mit dem Investieren beginnen und länger von den positiven Entwicklungen am Markt und vom Zinseszinseffekt profitieren.

Zudem ermöglichen es Ihnen regelmässige Investitionen, vom sogenannten Durchschnittspreiseffekt zu profitieren. So verringern Sie das Risiko, Geld zu verlieren, weil Sie einen schlechten Zeitpunkt für die Geldanlage erwischt haben.

Tipp: Investieren Sie regelmässig kleinere Beträge, statt auf einen Schlag eine grosse Summe aufzuwenden. Zum Beispiel mit einem Fondssparplan. In diese können Sie beispielsweise jeden Monat einen kleinen Beitrag einzahlen und Ihr Geld Schritt für Schritt mehren. 

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4. Wie viel Risiko kann und will ich eingehen?

Zur Wahrheit beim Anlegen gehört auch: Jede Investition ist mit einem gewissen Risiko verbunden, zumindest kurzfristige Verluste einzufahren. Je höher die Renditechance ausfallen soll, desto grösser ist in der Regel auch das Risiko, das man dafür eingehen muss – und umgekehrt. Bevor Sie investieren, sollten Sie deshalb Ihre Risikobereitschaft und Ihre Risikofähigkeit bestimmen. 

Die Risikobereitschaft ist sehr subjektiv und entspricht Ihrer persönlichen Antwort auf die Frage, welche Risiken Sie beim Geldanlegen akzeptieren möchten. 

Die Risikofähigkeit beschreibt dagegen, wie gross das finanzielle Risiko ist, das Sie finanziell tragen können und ob Sie allfällige Verluste verkraften können. Hierfür spielen unter anderem Ihr Einkommen, Ihre aktuellen Ersparnisse oder Ihre finanziellen Verpflichtungen eine Rolle. Am besten ermitteln Sie Ihre Risikofähigkeit in einem persönlichen Gespräch mit Ihrer Bankberaterin oder Ihrem Bankberater. 

Die gute Nachricht ist: Risiken lassen sich gezielt streuen und dadurch verringern. Und zwar durch eine gute Diversifikation des Portfolios. Das bedeutet, auf unterschiedliche Geldanlagen zu setzen – beispielsweise punkto Anlageklasse, Branche oder Weltregion. 

Tipp: Mit den BEKB-Fonds und unseren Fondssparplänen können Sie ganz einfach diversifiziert und nachhaltig investieren. 

«Diversifikation verbessert Ihr Risiko-Rendite-Profil»

Sarah Ziegler, Finanzcoach Biel

Ziel der Diversifikation ist es, bei gleichbleibenden Renditechancen die eigenen Risiken zu verringern – oder aber bei gegebenem Risikoprofil höhere Renditen zu erwirtschaften.

5. Wie finde ich die richtige Anlagestrategie?

Mit den Antworten auf die obigen Fragen sind Sie bereits auf einem guten Weg. Nun brauchen Sie noch eine klare Anlagestrategie. Diese dient Ihnen als Leitstern, an dem Sie sich orientieren können. Sie hilft, im Auf und Ab der Märkte gelassen zu bleiben und sich nicht zu voreiligen Käufen oder Verkäufen bei kurzfristigen Schwankungen hinreissen zu lassen. 

Nicht zuletzt ist jetzt auch der richtige Zeitpunkt, um zu entscheiden, ob Sie möglichst viel selbst anpacken wollen oder die Umsetzung Ihrer Strategie lieber unseren Anlageexpertinnen und -experten überlassen möchten. 

Bei diesem Schritt lohnt sich eine gezielte Beratung bei Ihrem Finanzcoach. Im persönlichen Gespräch finden Sie unter unseren Anlagestrategien diejenige, die am besten zu Ihnen passt. 

Die passende Anlagestrategie finden

Sind Sie beim Investieren lieber auf der sicheren Seite oder gehen Sie gerne Risiken ein? Egal, in welche Richtung Sie tendieren – wir haben die passende Anlagestrategie für Sie.

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6. In welche Anlagen sollte ich als Anfängerin oder Anfänger investieren?

Zu guter Letzt bleibt nur noch eine Frage: Worin wollen Sie konkret investieren? 

Das ist eine wichtige Entscheidung. Doch keine Angst, Sie treffen diese nicht im luftleeren Raum. Ihre Anlagestrategie, Ihre Ziele sowie Ihre Risikofähigkeit und -bereitschaft weisen Ihnen den Weg. 

So viel sei schon mal verraten: Wenn Sie einmal unsicher sind oder konkrete Fragen haben, sind unsere Finanzcoaches für Sie da und begleiten Sie bei Ihren Entscheidungen rund um die Geldanlage. 

Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die unterschiedlichen Anlageklassen – mit ihren Vor- und Nachteilen.

Vor- und Nachteile verschiedener Anlageinstrumente

Anlageklasse Das kaufen Sie Vorteil Nachteil
Fonds /ETFs   Anteile an einem grossen Topf von Wertpapieren   Breite Diversifikation Wenig Aufwand  
Keine Entscheidungsmöglichkeit über Kauf und Verkauf einzelner Wertpapiere  
Aktien    Anteile an Unternehmen   Gezielte Investition 

Chance auf hohe Renditen  
Starke Kursschwankungen 
Obligationen   Anteile an Krediten mit fester Laufzeit von Staaten oder Unternehmen   In der Regel tiefere Kursschwankungen  Begrenztes Renditepotenzial  
Edelmetalle   z.B. Gold, Silber, Platin  Vergleichsweise wertbeständig   Keine regelmässigen Erträge  
Liquidität   Bargeld oder Geldmarktfonds   Tiefes Risiko   Geringe Rendite  
Immobilien   (Mit-)Eigentum an Liegenschaften  Investition in einen realen Sachwert 

Langfristiges Renditepotenzial  
Kapital ist oft lange gebunden  

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