BEKB lanciert Fairtrade-Gold

Die BEKB setzt auf Gold aus fairem Handel und verkauft Goldbarren von einem bis zehn Gramm neu ausschliesslich mit dem Fairtrade-Gütesiegel. Mit diesem Engagement setzt sich die Bank für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen von Minenarbeitern ein.

In Zusammenarbeit mit der Max Havelaar-Stiftung (Schweiz) bietet die BEKB Fairtrade-Gold aus der Mine Macdesa im Süden Perus an. Das Gütesiegel steht für strenge Standards zum Schutz von Mensch und Umwelt. Mit dem neuen Angebot unterstreicht die BEKB ihr langjähriges Engagement im Bereich Nachhaltigkeit.

Perspektiven schaffen

Der kleingewerbliche Bergbau ist höchst arbeitsintensiv und die Bedingungen für Mineure und Arbeiterinnen oft prekär. «Kundinnen und Kunden unterstützen mit dem Kauf von zertifiziertem Gold den kleingewerblichen Bergbau und stärken die Eigenverantwortung der Produzenten nachhaltig», erklärt Patricio Frei von der Max Havelaar-Stiftung. Der Fairtrade-Standard verbietet beispielsweise Kinderarbeit und schreibt Massnahmen zu Gesundheitsschutz und Unfallprävention vor.

Fairtrade-Prämie

Fairtrade-zertifizierte Minen erhalten zusätzlich zum Marktpreis eine Prämie in der Höhe von zwei US-Dollar pro Gramm Gold für Gemeinschaftsprojekte. Wer sich für Fairtrade-Gold entscheidet, bezahlt also einen kleinen Aufpreis gegenüber herkömmlichem Gold. Diese zusätzlichen Einnahmen werden nach demokratischen Kriterien in Gemeinschaftsprojekte wie Schulen, Wasserversorgung und Gesundheitszentren sowie in die Verbesserung betrieblicher Abläufe investiert. 

Informationen

Weitere Informationen unter bekb.ch/fairtradegold oder maxhavelaar.ch/gold.