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«Wir empfehlen nur Lösungen, die der Kunde versteht»

Seit Bestehen des BILANZ Private Banking-Ratings wurde die BEKB elfmal in Folge und als landesweit einzige Bank jedes Jahr ausgezeichnet – so auch 2019. Vermögensberater Manuel Sitter über das Erfolgsrezept der BEKB.

Auch 2019 wurde die BEKB wieder für ihre Kompetenz als Anlagebank ausgezeichnet: Mit dem zweiten Platz in der Kategorie «Banken regional» und der erneuten Auszeichnung als langjährige Qualitätsleaderin setzt sie ihre langjährige Erfolgsserie im BILANZ Private Banking-Rating fort. 

Manuel Sitter, Vermögensberater Private Banking in Solothurn, hat in Zusammenarbeit mit verschiedenen Abteilungen der BEKB den prämierten Vorschlag für das Rating ausgearbeitet. Wir sprechen mit ihm über das Rezept des langjährigen Erfolgs der BEKB. 

Herr Sitter, zum elften Mal in Folge steht die BEKB auf dem Podest. Was macht die BEKB besser als Ihre Konkurrenten?

Schwierig zu sagen, da wir die Vorschläge der Konkurrenz nicht kennen. Ich kann mir aber denken, dass es an der Einfachheit liegt. In der DNA der BEKB ist «einfach und verständlich» stark verankert – übrigens nicht nur beim Anlegen. Wir empfehlen nur Lösungen, die der Kunde versteht und bei denen wir einen effektiven Nutzen für ihn sehen. Das mag nicht immer spektakulär sein, letztlich geht es aber nur darum, das Bedürfnis der Kundinnen und Kunden zu erkennen und optimal zu bedienen. 

Wie sind Sie bei der Angebotsunterbreitung konkret vorgegangen?

Die Bilanz schickt ihre Anfragen jeweils verdeckt. Bei der Prüfung der schriftlichen Anfrage habe ich sehr schnell gemerkt, dass die vorliegenden Informationen nicht ausreichen, um einen seriösen Vorschlag unterbreiten zu können. Entsprechend habe ich beim Kunden weitere Informationen eingeholt. Da es eine komplexe und sehr umfangreiche Anfrage war, habe ich mich mit Kollegen aus den Bereichen Private Banking, Anlagekunden und Asset Management beraten. Nach dem Meinungsaustausch wurde dann ein individueller, genau auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittener Vorschlag ausgearbeitet.

Die Vorschläge wurden in den vergangenen Jahren immer von anderen Vermögensberatern erstellt. Wie ist es möglich, dass die BEKB seit 11 Jahren immer einen Podestplatz belegt?

Dafür sind verschiedene Faktoren verantwortlich. Einerseits die qualifizierten Mitarbeitenden; alle Vermögensberaterinnen und -berater sind nach ISO IEC 17024:2012 zertifiziert. Andererseits die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche. Die BEKB hat eine gute Grösse, die Wege innerhalb der Bank sind sehr kurz und ich kenne die Kollegen aus den Bereichen Vermögensverwaltung und Anlagekunden persönlich. Bei komplexeren Vorschlägen, und da gehört der prämierte Vorschlag dazu, ist es wichtig, das Expertenwissen aus verschiedenen Bereichen zusammenzuziehen. So entsteht ein Gesamtergebnis, das die Kundenbedürfnisse in den Vordergrund rückt, einfach und verständlich sowie finanzmarkttechnisch wasserdicht ist. Somit spielt es keine grosse Rolle, wer den letztlich den Vorschlag erstellt, da der Prozess mit dem Zuzug verschiedener Meinungen immer derselbe ist.

Was war bei der BILANZ-Anfrage die grösste Herausforderung?

Nicht ganz alltäglich war die Tatsache, dass wir nicht direkt mit dem Kunden kommunizieren konnten. Die Korrespondenz lief über VALUEworks, ein unabhängiges Multi-Family Office aus Zürich, das Privatpersonen und Familien bei der Auswahl passender Vermögensverwalter unterstützt. Wir bevorzugen es, die Vorstellungen, Bedürfnisse und die finanzielle Ausgangslage in einem persönlichen Gespräch direkt mit dem Kunden zu besprechen. Das war hier nicht möglich. Eine weitere Herausforderung war der Umgang mit den Geldern, die aus Kryptowährungen stammten und wir nicht annehmen können – deswegen konnten wir ja am Ende auch das Rennen nicht für uns entscheiden.

Der Vorschlag der BEKB besteht vollständig aus nachhaltigen Anlagen. Warum?

Auf Basis der ausgetauschten Informationen und aufgrund der Tatsache, dass VALUEworks bezüglich verantwortungsbewusstem Investieren ähnliche Grundsätze wie die BEKB verfolgt, haben wir ein nachhaltiges Vermögensverwaltungsmandat vorgeschlagen. Die BEKB hat in den letzten Jahren mit dem Aufbau eines eigenen Nachhaltigkeitsansatzes ihre Kompetenz in diesem Bereich gesteigert. Wir sind überzeugt, dass nachhaltige Anlagen mindestens die gleiche wenn nicht gar bessere Performance aufweisen, als konventionelle. Nimmt man dazu noch die geringeren Risiken (zum Beispiel Reputationsrisiken) von nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen, ergibt das ein attraktiveres Rendite-Risikoprofil als bei konventionellen Anlagen.

Verlangen die Kunden von Ihnen vermehrt nachhaltige Anlagen?

Ja; seit rund zwei Jahren nimmt die Nachfrage nach nachhaltigen Anlagen stetig zu. Die BEKB hat ihre Angebotspalette in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut und bietet sowohl nachhaltige Vermögensverwaltungsmandate wie auch nachhaltige Anlage- und Vorsorgefonds an. Die Werte der BEKB bezüglich Nachhaltigkeit fliessen in den eigens entwickelten Nachhaltigkeitsansatz, der bei all unseren nachhaltigen Anlageprodukten angewendet wird. Wir bekennen uns zu unserer wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung. Diese Werte sollen auch unsere Anlageprodukte widerspiegeln. 

Die BEKB wurde kürzlich mit einem Lipper Fund Award ausgezeichnet. Was bedeutet das für die Bank? 

Genau, die BEKB hat den Lipper Fund Award in der Kategorie «Best Group over 3 years – Overall Small Company» gewonnen. Dabei hat die Performance unserer BEKB Fonds über die letzten drei Jahre überzeugt. Die Lipper Fund Awards sind seit Jahrzehnten in über 20 Ländern eine der wichtigsten Auszeichnungen der Fondsbranche. Dass wir einen gewonnen haben, hat uns natürlich sehr gefreut und bestätigt uns nochmals, dass wir im Anlagebereich auf dem richtigen Weg sind. Wir werden auch in Zukunft daran festhalten, Anlageprodukte anzubieten, die einfach und verständlich sind und die durch ihre Konstanz und Performance einen grossen Kundennutzen stiften.

Nachhaltig anlegen? Ja gärn!

Eine Geldanlage, die eine starke Rendite bringt und gleichzeitig Gutes bewirkt? Mit den nachhaltigen Anlagemöglichkeiten der BEKB investieren Sie in eine lebenswerte Zukunft – wirtschaftlich, sozial und ökologisch.